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BTB Gewerkschaft Technik und Naturwissenschaft im DBB - Beamtenbund und Tarifunion in Hessen
BTB-HESSEN
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Arbeit + Umwelt

Geschichte
Die Fachgruppe Arbeit und Umwelt im Rückblick auf
30 Jahre BTB- Hessen
(Gründerversammlung 13.11.1972)
Obwohl die Gewerbeaufsicht in der technischen Verwaltung eine Tradition bis ins letzte Jahrhundert mit Ihren Fabrik-Inspektoren hat, konnte sich relativ erst spät eine eigenständige Fachgruppe im BTB- Hessen bilden. Einige Kolleginnen bzw. Kollegen der ehemaligen "Gewerbeaufsicht"- Hessens waren in den 1970er Jahren nur als Einzelmitglieder im BTB organisiert.
Um jedoch eine eigenständige Fachgruppe bilden zu können, musste gemäß damaliger Satzung die Fachgruppe mindestens 20 Mitglieder zählen. Nach den Erinnerungen des ersten Fachgruppenvorsitzenden, Herrn Gerhard Dinges, waren damals in den ehemaligen Gewerbeaufsichtsämter Limburg und Kassel wohl die meisten organisierten technischen Beamten vorhanden, es wurde dennoch die vorgenannte Mindestzahl nicht ereicht.
Damals war zum Beispiel im größten hessischen Gewerbeaufsichtsamt Frankfurt lange Zeit nur ein Mitglied des BTB vertreten. Erst als das 2.Mitglied dort mit Herrn Dinges gewonnen werden konnte, hat sich auch in diesem Grossamt die Mitgliederzahl langsam nach oben verschoben.
Ende 1979 war dann die geforderte Mindestmitgliederzahl überschritten, so dass die Fachgruppe "Gewerbeaufsicht" beim BTB Hessen gebildet werden konnte.
Am 11.12.1980 trafen sich die dem BTB Hessen angehörenden Beamten der Staatlichen Gewerbeaufsicht, um  da mittlerweile die satzungsgemäße Fachgruppenstärke erreicht war  einen Vorstand zu wählen. Zu diesem Zeitpunkt war die Gruppe der Gewerbeaufsichtsbeamten im BTB bereits auf 26 Mitglieder angewachsen.
Am 09.02.1981 tagte dann zum ersten Mal der gewählte Fachgruppenvorstand im damaligen Gewerbeaufsichtsamt Frankfurt.

Fachgruppenvorstandssitzung am 09.02.1981:

Links von vorne nach hinten:
Herr Reichert, Herr Linke (beide GAA Kassel), Herr Vopel als Gast (Dienststellenleiter GAA Frankfurt)
Rechts von vorne nach hinten:
Herr Gescholowitz (GAA Kassel), Herr Bergs, Herr Jeckel (beide GAA Limburg)
Herr Dinges (GAA Frankfurt)
Der erste Fachgruppenvorstand hatte folgende Besetzung:
Herr Gerhard Dinges, Vorsitzender, GAA Frankfurt
Herr Dieter Bergs, stellv. Vorsitzender, GAA Limburg
Herr Hans-Joachim Jeckel, Kassierer, GAA Limburg
Herr Burghard Linke, Schriftführer, GAA Kassel
Herr Frede Gescholowitz, Beisitzer, GAA Kassel
Herr Rudolf Reichert, Beisitzer, GAA Kassel


Bereits beim ersten Fachgruppentag am 21.10.1983 war die Mitgliederzahl der noch jungen Fachgruppe von 26 auf 45 Mitglieder angewachsen.
Der Vorsitzende der ersten Stunde, Herr Gerhard Dinges, führte danach die Fachgruppe bis zum Oktober 1990. Leider musste er diesen Vorsitz aus gesundheitlichen Gründen seinem damaligen Stellvertreter, Herrn Jürgen Szablewski, übergeben.
Am vierten Fachgruppentag, am 11.11.1992, fast 10 Jahre nach der ersten Vorstandssitzung hatte die Fachgruppe eine Stärke von 79 Mitgliedern erreicht. Bei diesem Fachgruppentag wurde dann auch Herr Jürgen Szablewski als ein neuer Vorsitzender gewählt.
Wegen der Neuorganisation der hessischen Gewerbeaufsicht im Jahre 1989 ist ein Teil der Gewerbeaufsichtsbeamten der Dienst- und Fachaufsicht des Umweltministeriums unterstellt worden.
Im Jahre 1991 wurde dann das Personal wegen der Beschlüsse der Landesregierung zur fach- und dienstaufsichtlichen Zuordnung zu unterschiedlichen Ressorts (Umwelt und Soziales) unter Beibehaltung einer einheitlichen Amtsleitung endgültig getrennt.
Als weitere Folge entstanden danach die Staatlichen Ämter für Immissionsschutz und Strahlenschutz bzw. die Staatlichen Ämter für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik. Diese Trennung war bereits Anlass für eine gruppeninterne Diskussion über die Beibehaltung des Gruppennamens und einer möglichen Trennung der Gruppe. Als dann auch noch der Immissionsschutz bei einer weiteren Verwaltungsreform zusammen mit den Berg- und Wasserwirtschaftsämtern und Teilen des bestehenden Regierungspräsidiums zu den Staatlichen Umweltabteilungen der Regierungspräsidien zusammen geschlossen wurde, war für die weitere Existenz und den Fortbestand der Fachgruppe eine außerordentliche Mitgliederversammlung notwendig.
In dieser außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde dann am 28.09.1999 mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Fachgruppe auch unter diesen Gegebenheiten nicht geteilt werden sollte.
Auf die vorgegebene Strukturen der Verwaltungsreform wurde mit einer neuen Namensgebung, hier die Bildung der Fachgruppe Arbeit und Umwelt, reagiert. Nachträglich muss dieser Schritt als vorausschauend und weise beurteilt werden, da mit der zurzeit jüngsten Verwaltungsreform (01.07.2002) der Arbeitsschutz auch Eingang in die Regierungspräsidien gefunden hat.
Bei der Mitgliederversammlung am 24.10.2001 hatte die Fachgruppe Arbeit und Umwelt eine Größe von 114 Mitgliedern erreicht.

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